19:30 Uhr
Flüchtlinge sind keine Touristen. Sie sind auf der Flucht vor Krieg, Terror und Elend. Sie wollen ein
anderes Leben, eine andere Zukunft. Die allerwenigsten schaffen es nach Europa, manche suchen in
Deutschland eine neue oder vorübergehende Heimat. Während die große Politik je nach Couleur das
Boot im Sinken sieht oder noch genügend freie Plätze ausmacht, sind es am Ende die Behörden vor
Ort und die vielen engagierten Bürger, die sich unaufgeregt mit viel Leidenschaft und Hingabe der
Herausforderung stellen, Asylsuchenden die Eingliederung in die deutsche Gesellschaft zu erleichtern.
Nikos Andreadis und sein Gast diskutieren 60 Minuten über eine neue Dimension der Einwanderung
und versuchen eine möglichst vorurteilsfreie Analyse der Situation. Das Publikum ist anschließend zu
einer 30-minütigen Diskussionsrunde eingeladen.
Der Gast
Claudia Sander (Jg. 1958) ist Redakteurin und Videoproduzentin. In ihrem ersten Beruf als Agraringenieurin
war sie für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Afrika und Asien tätig, später
leitete sie für einige Jahre die Öffentlichkeitsarbeit des DIFÄM Tübingen (Träger der Tropenklinik Paul-
Lechler-Krankenhaus). Seit Januar 2015 ist sie Koordinatorin des Freundeskreis Asyl Ammerbuch (FAA).